Verpackungskosten senken: Kartons wiederverwenden statt entsorgen
von Anna Ullmann am Jul 12, 2026Viele Unternehmen bezahlen zweimal für Kartonagen: zunächst beim Einkauf der Ware und später erneut für Entsorgung oder Abholung. Gleichzeitig wird zusätzliches Füll- und Polstermaterial für den eigenen Versand gekauft. Wer geeignete Kartons im Betrieb weiterverarbeitet, kann Materialkreisläufe verkürzen und den Verpackungsprozess übersichtlicher gestalten.
Wo entstehen Verpackungskosten?
Neben dem Einkauf von Versandkartons entstehen Kosten für Packband, Schutzmaterial, Lagerfläche, Entsorgung und Arbeitszeit. Deshalb sollte nicht nur der Preis einzelner Verpackungen betrachtet werden, sondern der gesamte Ablauf vom Wareneingang bis zum Versand.
Gebrauchte Kartons als Polstermaterial nutzen
Kartonschredder oder Kartonperforatoren schneiden gebrauchte Kartonagen zu flexiblem Verpackungspolster. Das Material kann Hohlräume füllen, Produkte schützen und neu eingekauftes Füllmaterial teilweise ersetzen. Passende Lösungen finden Sie unter Kartonschredder und Polstermaschinen.
Wann lohnt sich ein Kartonperforator?
Die Lösung ist besonders interessant für Betriebe, in denen regelmäßig saubere Kartonagen anfallen und gleichzeitig Waren versendet werden. Dazu gehören beispielsweise Onlinehandel, Lager, Werkstätten, Produktionsbetriebe und Unternehmen mit häufigem Ersatzteilversand.
Vorteile im Betriebsalltag
- Vorhandene Kartons werden direkt weiterverwendet.
- Der Bedarf an neuem Polstermaterial kann sinken.
- Weniger Kartonagen müssen zwischengelagert oder entsorgt werden.
- Polstermaterial steht bedarfsgerecht am Versandplatz zur Verfügung.
- Die Beschaffung verschiedener Füllmaterialien wird einfacher.
Verpackungsprozesse sinnvoll strukturieren
Neben der Wiederverwendung von Kartons lohnt sich eine Prüfung der verwendeten Größen. Zu große Kartons benötigen mehr Füllmaterial und beanspruchen mehr Lager- und Transportvolumen. Ein abgestimmtes Sortiment aus wenigen geeigneten Größen erleichtert die Auswahl. Ergänzend finden Sie Luftpolstertaschen und weiteres Verpackungsmaterial.
Keine Lösung für jeden Karton
Stark verschmutzte, feuchte oder ungeeignete Kartonagen sollten nicht verarbeitet werden. Entscheidend sind Materialqualität, verfügbare Mengen und der tatsächliche Bedarf im Versand. Vor der Anschaffung sollte daher geprüft werden, wie viele Kartons regelmäßig anfallen und wie viel Polstermaterial benötigt wird.
Weitere Sortimentsbereiche und Einkaufsratgeber finden Sie auf Bürobedarf für Unternehmen.
Häufige Fragen
Was macht ein Kartonschredder?
Er verarbeitet gebrauchte Kartonagen zu Polster- oder Füllmaterial, das für den Versand weiterverwendet werden kann.
Kann jedes Unternehmen damit Kosten sparen?
Das hängt von Kartonaufkommen, Versandvolumen und bisherigem Verbrauch an Polstermaterial ab. Eine individuelle Betrachtung ist sinnvoll.