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Verpackung und Versand nachhaltiger organisieren
Nachhaltiger Versandbedarf
Verpackung und Versand nachhaltiger organisieren
Nachhaltiger Versand beginnt mit passenden Kartongrößen, sinnvollem Füllmaterial und klaren Standards im Warenausgang.
Viele Unternehmen verbrauchen regelmäßig Kartons, Packpapier, Etiketten, Dokumententaschen, Klebeband und Füllmaterial. Wer diese Artikel strukturiert einkauft, kann Materialverbrauch, Suchzeiten und Nachbestellungen reduzieren.
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Kurze Antwort
Nachhaltiger Versand entsteht durch passende Verpackungsgrößen, papierbasierte Alternativen, Wiederverwendung von Kartonagen, feste Standardartikel und gut organisierte Bestellprozesse.
Die wichtigsten Stellschrauben
Kartons passend zur Produktgröße wählen
überdimensionierte Verpackungen vermeiden
Packpapier und Papierfüllmaterial prüfen
vorhandene Kartonagen sinnvoll wiederverwenden
Versandartikel als Kernsortiment festlegen
Dokumententaschen, Etiketten und Klebeband standardisieren
HSM ProfiPack als Geheimtipp
Wenn im Unternehmen regelmäßig Kartons anfallen, kann ein Kartonperforator vorhandene Kartonagen in Polstermaterial verwandeln. Der HSM ProfiPack C400 ist deshalb spannend für Betriebe, die Wareneingang und Versand besser verbinden möchten.
Passende Vertiefung: Füllmaterial im Vergleich
Passende Produkte im Wiepa Shop
HSM ProfiPack C400Kartonperforator für eigenes Kartonpolster.Soennecken PackpapierrollePackpapier für Versand und Lager.DokumententaschenFür Lieferscheine und Begleitpapiere.Versandbedarf ÜbersichtKartons, Folien, Etiketten, Füllmaterial und Packband.
Nachhaltigkeit und Effizienz verbinden
Nachhaltigere Verpackung funktioniert im Alltag nur, wenn sie praktisch bleibt. Deshalb sollten Unternehmen nicht nur einzelne nachhaltigere Produkte kaufen, sondern den gesamten Verpackungsprozess betrachten.
Passende Seiten: Nachhaltiger Einkauf, Versandbedarf, Lagerbedarf und E Procurement
Häufige Fragen
Wie kann ein Unternehmen Verpackungsmaterial nachhaltiger organisieren?
Sinnvoll sind passende Kartongrößen, feste Standardartikel, weniger Einzelbestellungen, papierbasierte Füllmaterialien und die Wiederverwendung vorhandener Kartons.
Wann lohnt sich der HSM ProfiPack?
Er lohnt sich besonders, wenn regelmäßig Kartonagen im Unternehmen anfallen und gleichzeitig Polstermaterial für den Versand benötigt wird.
Versandbedarf regional organisieren
Wiepa unterstützt Unternehmen in Wiesbaden und Rhein Main bei Versandbedarf, Verpackungsmaterial, Lagerbedarf und nachhaltigerer Büroversorgung.
Versandbedarf anfragen
Verpackungen stehen stärker denn je im Fokus von Politik, Unternehmen und Verbrauchern.
Mit der neuen europäischen Verpackungsverordnung, der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation), verfolgt die Europäische Union das Ziel, Verpackungsabfälle zu reduzieren, Recycling zu fördern und die Kreislaufwirtschaft zu stärken.
Die Verordnung ist bereits in Kraft getreten und wird ab dem 12. August 2026 schrittweise wirksam. Unternehmen, die Verpackungen verwenden, herstellen, importieren oder in Verkehr bringen, sollten sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen beschäftigen.
Kurz gesagt
Die PPWR verpflichtet Unternehmen ab 12. August 2026 schrittweise zu recyclingfähigen Verpackungen und weniger Materialeinsatz. Eine unterschätzte Sofortmaßnahme: gebrauchte Kartonagen im Unternehmen selbst zu Verpackungspolster verarbeiten statt neues Füllmaterial zuzukaufen.
PPWR auf einen Blick
Die neue EU-Verpackungsverordnung soll Verpackungsabfälle reduzieren, Recyclingquoten erhöhen und die Wiederverwendung von Materialien fördern. Bis 2030 sollen Verpackungen auf dem europäischen Markt grundsätzlich recyclingfähig gestaltet werden.
Für Unternehmen bedeutet das: Verpackungen werden künftig stärker unter wirtschaftlichen, ökologischen und regulatorischen Gesichtspunkten betrachtet.
Warum die EU handelt
Die Zahlen zeigen deutlich, warum das Thema Verpackungen auf europäischer Ebene immer wichtiger wird.
79,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle pro Jahr
Laut Eurostat entstanden in der Europäischen Union im Jahr 2023 rund 79,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle. Das entspricht durchschnittlich rund 178 Kilogramm Verpackungsabfall pro Einwohner.
Papier und Karton dominieren den Verpackungsmarkt
Mit rund 40,4 Prozent stellen Papier- und Kartonverpackungen den größten Verpackungsbereich Europas dar. Kunststoff folgt mit deutlichem Abstand.
Verpackungen verbrauchen enorme Ressourcen
Nach Angaben der Europäischen Kommission werden rund 50 Prozent des gesamten Papierverbrauchs und etwa 40 Prozent aller Kunststoffe in Europa für Verpackungen eingesetzt.
Warum das wichtig ist: Verpackungen verursachen nicht nur Kosten beim Einkauf. Sie binden Rohstoffe, Lagerfläche, Transportkapazitäten und erzeugen erhebliche Mengen an Abfall.
Die wichtigsten Ziele der PPWR
Die neue Verordnung verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig:
Weniger Verpackungsabfall
Bessere Recyclingfähigkeit
Mehr Kreislaufwirtschaft
Geringerer Einsatz neuer Rohstoffe
Höhere Rezyklatanteile
Einheitliche Kennzeichnungen
Vermeidung unnötiger Verpackungen
Bis 2030 sollen Verpackungen auf dem europäischen Markt grundsätzlich recyclingfähig sein. Gleichzeitig sollen Unternehmen Verpackungen effizienter gestalten und Materialeinsatz reduzieren.
Was bedeutet die neue Verpackungsverordnung für Unternehmen?
Viele Unternehmen denken zunächst an neue Vorschriften und zusätzliche Dokumentationspflichten.
Tatsächlich entstehen gleichzeitig wirtschaftliche Chancen:
Herausforderungen
Neue Anforderungen an Verpackungen
Steigende Nachhaltigkeitserwartungen
Mehr Fokus auf Recyclingfähigkeit
Dokumentationspflichten
Chancen
Weniger Materialverbrauch
Geringere Verpackungskosten
Niedrigere Entsorgungskosten
Effizientere Versandprozesse
Die unterschätzte Ressource: gebrauchte Kartonagen
In nahezu jedem Lager fallen täglich Kartons an:
Lieferantenverpackungen
Wareneingänge
Transportkartons
Versandkartons
Die meisten davon landen nach einmaliger Nutzung im Altpapiercontainer.
Dabei enthalten viele Unternehmen bereits den Rohstoff, den sie für ihr eigenes Verpackungsmaterial benötigen.
Aus Kartonabfall wird Verpackungsmaterial
Eine besonders interessante Lösung bietet der HSM ProfiPack C400.
Die Maschine verarbeitet gebrauchte Kartonagen zu hochwertigem Verpackungs- und Polstermaterial.
Statt Kartons zu entsorgen und gleichzeitig neues Füllmaterial einzukaufen, entsteht direkt im Unternehmen neues Verpackungsmaterial für den Versand.
Das Ergebnis
Weniger Verpackungsabfälle
Weniger Entsorgungskosten
Weniger Kunststoffpolster
Geringerer Materialeinkauf
Mehr Kreislaufwirtschaft
Genau dieser Gedanke entspricht den Grundprinzipien der PPWR: vorhandene Ressourcen länger nutzen und Verpackungsabfälle reduzieren.
HSM ProfiPack C400 bei Wiepa
Verwandeln Sie gebrauchte Kartons direkt in hochwertiges Verpackungs- und Polstermaterial.
Zum HSM ProfiPack C400
Praxisbeispiel: 200 bis 300 Euro Einsparung pro Monat
Der österreichische Onlinehändler myProduct.at suchte nach einer nachhaltigeren Alternative zu herkömmlichem Füllmaterial.
Durch die Wiederverwendung vorhandener Kartonagen als Verpackungsmaterial plant das Unternehmen Einsparungen von rund 200 bis 300 Euro pro Monat. Gleichzeitig sinkt die Menge an Verpackungsabfällen deutlich.
Jährliches Potenzial: 200 bis 300 Euro pro Monat entsprechen rund 2.400 bis 3.600 Euro Einsparung pro Jahr.
Weitere Unternehmen berichten von positiven Ergebnissen
WUSTEC
Der Kabelkonfektionierer WUSTEC versendet jährlich rund 8.000 Pakete. Seit der Einführung des ProfiPack muss praktisch kein Füllmaterial mehr zugekauft werden. Die Investition hatte sich laut Unternehmen bereits nach etwa einem Jahr amortisiert.
MotorNuts
Der britische Ersatzteilhändler MotorNuts ersetzte Luftpolsterfolie und andere Verpackungsmaterialien durch selbst hergestelltes Kartonpolster. Das Unternehmen berichtet von monatlichen Einsparungen und einer Amortisation innerhalb weniger Monate.
Für welche Unternehmen lohnt sich ein Karton-Perforator?
Onlinehändler
Industrieunternehmen
Großhändler
Logistikunternehmen
Ersatzteilhändler
Versandabteilungen
Lagerbetriebe
Fazit: Die günstigste Verpackung liegt oft bereits im Lager
Die neue EU-Verpackungsverordnung erhöht den Druck auf Unternehmen, Verpackungen nachhaltiger und ressourcenschonender einzusetzen.
Gleichzeitig entstehen neue Chancen. Wer Kartonagen nicht als Abfall betrachtet, sondern als Rohstoff für neues Verpackungsmaterial nutzt, kann Verpackungskosten reduzieren, Entsorgungsaufwand senken und einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.
Der HSM ProfiPack zeigt, wie aus einem täglichen Abfallprodukt ein wirtschaftlicher Vorteil entstehen kann.
Häufige Fragen
Ab wann gilt die PPWR verbindlich?
Die Verordnung ist bereits in Kraft und wird ab dem 12. August 2026 schrittweise wirksam.
Betrifft die PPWR auch kleine Unternehmen?
Grundsätzlich betrifft sie alle Unternehmen, die Verpackungen verwenden, herstellen oder in Verkehr bringen, unabhängig von der Größe, der konkrete Umfang der Pflichten hängt von der Rolle im Verpackungskreislauf ab.
Wie hängt die PPWR mit der Wiederverwendung von Kartonagen zusammen?
Beide verfolgen dasselbe Prinzip: Ressourcen länger im Kreislauf halten statt neue Rohstoffe zu verbrauchen, die Wiederverwendung von Kartonagen ist damit eine direkt umsetzbare Sofortmaßnahme.
Weiterführende Wiepa-Ratgeber
Verpackungskosten senken: Wie Unternehmen Kartonabfälle sinnvoll wiederverwenden könnenVerpackungsmaterial für Onlineshops und Unternehmen
Quellen:
Eurostat: Packaging waste statistics
Europäische Kommission: Packaging waste and PPWR
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