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Monitorarm oder Monitorständer: Was passt besser?
Ergonomie Ratgeber
Monitorarm oder Monitorständer: Was passt besser?
Ein Monitorarm ist besonders flexibel und schafft Platz auf dem Schreibtisch. Ein Monitorständer ist einfacher, stabil und oft die schnelle Lösung für eine bessere Bildschirmhöhe.
Die richtige Monitorhöhe ist ein wichtiger Teil eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Wenn der Bildschirm zu niedrig steht, wird häufig der Kopf nach vorne geneigt. Das kann den Arbeitsalltag unnötig unangenehm machen.
Monitorarme ansehenMonitorständer ansehen
Kurze Antwort
Ein Monitorarm passt besser, wenn der Bildschirm flexibel eingestellt werden soll oder wenig Platz auf dem Schreibtisch ist. Ein Monitorständer passt besser, wenn eine einfache, feste Erhöhung ausreicht.
Warum die Bildschirmhöhe wichtig ist
Der Bildschirm sollte so stehen, dass der Blick angenehm nach vorne fällt und der Kopf nicht dauerhaft stark nach unten geneigt wird. Neben Bürostuhl, Tischhöhe und Licht spielt deshalb auch die Position des Monitors eine große Rolle.
angenehmere Kopf- und Nackenhaltung
mehr Ordnung auf dem Schreibtisch
bessere Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen
sinnvolle Ergänzung zu Bürostuhl und Schreibtisch
mehr Flexibilität bei mehreren Bildschirmen
Monitorarm und Monitorständer im Vergleich
Lösung
Vorteil
Besonders geeignet für
Monitorarm
flexibel einstellbar und platzsparend
wechselnde Arbeitsplätze, mehrere Bildschirme, kleine Tische
Monitorständer
einfach, stabil und schnell nutzbar
feste Arbeitsplätze und einfache Erhöhung
Notebookständer
hebt das Notebook auf angenehmere Höhe
Homeoffice, mobile Arbeit, Laptop Arbeitsplätze
Wann ist ein Monitorarm sinnvoll?
Ein Monitorarm lohnt sich, wenn der Bildschirm häufig verstellt wird oder der Schreibtisch aufgeräumter wirken soll. Besonders bei zwei Monitoren, wechselnden Nutzern oder kleinen Tischflächen ist ein Monitorarm oft die bessere Lösung.
bei mehreren Bildschirmen
bei wenig Platz auf dem Schreibtisch
bei wechselnden Nutzern
bei höhenverstellbaren Schreibtischen
wenn der Bildschirm flexibel gedreht oder geneigt werden soll
Wann reicht ein Monitorständer?
Ein Monitorständer ist sinnvoll, wenn der Bildschirm nur höher stehen soll und keine regelmäßige Verstellung nötig ist. Viele Modelle bieten zusätzlich Stauraum unter dem Bildschirm, zum Beispiel für Tastatur, Notizen oder kleine Büroartikel.
Worauf sollte man achten?
Bei Monitorarmen sind Tragkraft, Bildschirmgröße, Befestigung und VESA Aufnahme wichtig. Bei Monitorständern zählen Höhe, Stabilität, Standfläche und Material. Entscheidend ist immer, dass die Lösung zum vorhandenen Arbeitsplatz passt.
Bildschirmgröße und Gewicht prüfen.
Befestigung am Schreibtisch klären.
VESA Aufnahme am Monitor prüfen.
gewünschte Höhe und Verstellbarkeit beachten.
Kabelmanagement einplanen.
Platzbedarf auf dem Schreibtisch berücksichtigen.
Passend dazu: Ergonomischer Arbeitsplatz nach DGUV
Passende Produkte im Wiepa Shop
MonitorarmeFür flexible Bildschirmposition und mehr Platz auf dem Schreibtisch.MonitorständerFür einfache Erhöhung und stabile Bildschirmposition.NotebookständerFür Laptop Arbeitsplätze, Homeoffice und mobile Nutzung.KabelmanagementFür ordentliche Arbeitsplätze und weniger Kabelchaos.
Monitorarm als Teil der Büroeinrichtung
Ein guter Bildschirmarbeitsplatz besteht aus mehreren Bausteinen: passender Bürostuhl, richtig eingestellter Schreibtisch, geeignete Beleuchtung, gut platzierter Monitor und genug Bewegungswechsel. Monitorarm oder Monitorständer sind dabei kleine, aber wirksame Ergänzungen.
Mehr dazu: Fußstützen im Büro
Häufige Fragen
Was ist besser, Monitorarm oder Monitorständer?
Für flexible Arbeitsplätze ist ein Monitorarm meist besser. Für eine einfache feste Erhöhung reicht oft ein Monitorständer.
Braucht jeder Monitor einen Monitorarm?
Nein. Entscheidend ist, ob der Bildschirm gut positioniert werden kann. Wenn die Höhe bereits passt, ist kein Monitorarm zwingend nötig.
Worauf muss man beim Monitorarm achten?
Wichtig sind Tragkraft, Bildschirmgröße, Befestigung am Tisch, VESA Aufnahme und die gewünschte Verstellbarkeit.
Quellen und Orientierung
Dieser Beitrag dient als praktische Orientierung für Ergonomie und Büroeinrichtung. Entscheidend sind Bildschirmgröße, Gewicht, Tischfläche, Arbeitsweise, Körpergröße und die vorhandene Arbeitsplatz Ausstattung.
Passende Seiten: Büroeinrichtung, Büromöbel, Büroversorgung und Ergonomie im Shop
Bildschirmarbeitsplätze besser einrichten
Wiepa unterstützt Unternehmen in Wiesbaden und Rhein Main bei Monitorarmen, Monitorständern, Bürostühlen, Schreibtischen und passender Büroeinrichtung.
Beratung anfragen
Ergonomie am Arbeitsplatz: Stuhl, Tisch und Monitor richtig einstellen
Praxisguide für Büro und Homeoffice
Ergonomie am Arbeitsplatz richtig einstellen
Ein guter Bildschirmarbeitsplatz passt sich dem Menschen an. Dieser Guide zeigt, wie Bürostuhl, Tisch, Monitor, Eingabegeräte, Licht und Bewegung sinnvoll zusammenspielen.
Ergonomie beginnt nicht mit einem einzelnen Produkt. Entscheidend ist, dass Sitzhöhe, Arbeitsfläche, Bildschirm und Arbeitsmittel auf Körpergröße, Tätigkeit und Sehaufgabe abgestimmt sind. Ebenso wichtig sind regelmäßige Haltungswechsel. Die folgende Anleitung hilft bei der Grundeinstellung und ersetzt bei anhaltenden Beschwerden keine individuelle medizinische oder arbeitsmedizinische Beratung.
Der 5-Minuten-Check für Ihren Arbeitsplatz
Füße und Beine: Beide Füße stehen stabil. Die Sitzfläche unterstützt die Oberschenkel, ohne in der Kniekehle zu drücken. Reichen die Füße nicht bequem zum Boden, kann eine Fußstütze sinnvoll sein.
Schultern und Arme: Die Schultern bleiben locker. Unterarme können bequem aufliegen, Tastatur und Maus sind ohne Vorstrecken erreichbar.
Rückenlehne: Sie unterstützt den Rücken und erlaubt Bewegung. Eine Synchronmechanik kann wechselnde Sitzhaltungen fördern.
Bildschirm: Die oberste Bildschirmzeile liegt etwas unter Augenhöhe. Als Orientierung nennt die DGUV meist 50 bis 80 cm Sehabstand, wobei Schriftgröße und Sehvermögen berücksichtigt werden müssen.
Tastatur und Maus: Die Tastatur liegt etwa 10 bis 15 cm von der Tischkante entfernt. Die Maus befindet sich direkt daneben und möglichst körpernah.
Licht und Reflexionen: Der Bildschirm steht möglichst quer zum Fenster. Spiegelungen, Blendung und starke Helligkeitsunterschiede werden vermieden.
Bewegung: Wechseln Sie regelmäßig zwischen aufrechtem, zurückgelehntem und, wenn möglich, stehendem Arbeiten. Kurze Wege und kleine Bewegungspausen gehören zur Ergonomie.
Arbeitsplatz Schritt für Schritt einrichten
1Bürostuhl zuerst einstellen
Beginnen Sie mit der Sitzhöhe. Stellen Sie danach Sitztiefe, Rückenlehne und Armlehnen ein. Zwischen Sitzvorderkante und Kniekehle sollte ausreichend Platz bleiben. Nutzen Sie die Beweglichkeit der Rückenlehne, statt sie dauerhaft starr zu fixieren.
2Tischhöhe anpassen
Rücken Sie an den Tisch heran. Die Unterarme liegen entspannt auf, ohne dass die Schultern hochgezogen werden. Bei einem festen Tisch wird zuerst der Stuhl passend eingestellt. Eine Fußstütze kann den verbleibenden Höhenunterschied ausgleichen.
3Monitor positionieren
Stellen Sie den Bildschirm mittig vor sich auf. Bei zwei häufig genutzten Monitoren liegt die Trennkante möglichst zentral. Bildschirmhöhe, Abstand und Schriftgröße werden gemeinsam angepasst. Ein Monitorarm schafft dafür mehr Spielraum.
4Notebook ergänzen
Für längere Arbeit am Notebook empfiehlt die DGUV einen separaten Bildschirm oder eine erhöhte Notebookposition zusammen mit externer Tastatur und Maus. So lassen sich Sehabstand und Armhaltung unabhängig einstellen.
5Licht sinnvoll führen
Allgemeinbeleuchtung und Arbeitsplatzleuchte sollten gut zusammenspielen. Richten Sie eine Tischleuchte so aus, dass Arbeitsunterlagen gleichmäßig beleuchtet werden und auf dem Bildschirm keine störenden Reflexionen entstehen.
6Bewegung einplanen
Keine einzelne Sitzhaltung bleibt auf Dauer ideal. Telefonieren im Stehen, kurze Wege, Besprechungen im Wechsel und ein höhenverstellbarer Tisch können mehr Bewegung in den Arbeitstag bringen.
Wichtig: Ein rechter Winkel an Knie, Hüfte und Ellenbogen kann eine grobe Orientierung sein, ist aber keine starre Pflicht. Körperproportionen, Tätigkeit, individuelle Beweglichkeit und die Dauer einer Aufgabe beeinflussen die passende Einstellung.
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Diese Auswahl unterstützt die wichtigsten Stellschrauben eines ergonomischen Bildschirmarbeitsplatzes. Prüfen Sie vor dem Kauf immer Maße, Einstellbereiche und die Anforderungen Ihrer konkreten Arbeitssituation.
WIEPA Breeze
Ergonomischer Bürostuhl mit Synchronmechanik, Sitztiefeneinstellung, verstellbarer Lordosenstütze und Multifunktionsarmlehnen. Wahlweise mit oder ohne Kopfstütze.
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Dreifach höhenverstellbare Fußstütze für Arbeitsplätze, an denen die Füße nach korrekter Stuhl- und Tischeinstellung nicht stabil auf dem Boden stehen.
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Dimmbares Arbeitsplatzlicht mit vier einstellbaren Farbtemperaturen und beweglichem Leuchtenarm für eine flexible Ausrichtung.
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Wann lohnt sich welches Zubehör?
Fußstütze
Wenn ein fester Tisch eine höhere Sitzposition verlangt und die Füße dadurch nicht mehr stabil aufstehen. Sie ist kein Ersatz für einen korrekt eingestellten Stuhl.
Monitorarm
Wenn der Monitorfuß zu wenig Verstellweg bietet, mehrere Bildschirme genutzt werden oder mehr freie Tischfläche benötigt wird.
Notebookständer
Wenn regelmäßig am Notebook gearbeitet wird. Für längere Nutzung gehören externe Tastatur und Maus dazu.
Höhenverstellbarer Tisch
Wenn Sitz- und Stehphasen unkompliziert gewechselt werden sollen. Entscheidend bleibt der tatsächliche Haltungswechsel im Alltag.
Vertiefende WIEPA Ratgeber
Bürostuhl richtig einstellen
Höhenverstellbarer Schreibtisch
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Beleuchtung am Bildschirmarbeitsplatz
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Fußstützen im Büro
Häufige Fragen zur Ergonomie am Arbeitsplatz
Wie hoch sollte der Monitor stehen?Die oberste Bildschirmzeile sollte etwas unter Augenhöhe liegen. Dadurch bleibt der Blick leicht nach unten gerichtet. Entscheidend sind außerdem Sehabstand, Schriftgröße und individuelle Sehanforderungen.
Welcher Abstand zum Bildschirm ist sinnvoll?Für übliche Bildschirme nennt die DGUV häufig 50 bis 80 cm als Orientierung. Bei großen Monitoren oder besonderen Sehaufgaben kann ein anderer Abstand passend sein.
Muss ich immer im 90-Grad-Winkel sitzen?Nein. Rechte Winkel können eine erste Orientierung geben, sind aber keine starre Vorgabe. Wichtig sind eine unterstützte, entspannte Haltung und regelmäßige Positionswechsel.
Wann ist eine Fußstütze sinnvoll?Wenn der Tisch nicht ausreichend abgesenkt werden kann und die Füße nach passender Einstellung von Sitzhöhe und Armposition nicht stabil auf dem Boden stehen.
Reicht ein Notebook für längeres Arbeiten?Für längere Arbeit empfiehlt sich eine Lösung mit separater Tastatur und Maus sowie einem erhöhten Notebook oder einem zusätzlichen Bildschirm. So können Blickhöhe und Armhaltung unabhängig angepasst werden.
Arbeitsplatz individuell planen
Maße, Körpergröße, Tätigkeit und Raum bestimmen, welche Ausstattung wirklich passt. WIEPA unterstützt Sie bei der Auswahl ergonomischer Bürostühle und bei der Planung kompletter Arbeitsplätze. In unserem Showroom können Sie Bürostühle auch probesitzen.
Beratung anfragen
Mehr zum Probesitzen
Quellen und fachliche Orientierung
Grundlage der Einstellhinweise sind unter anderem Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Abruf: August 2026.
DGUV: Sicher und gesund im Büro
BAuA: Ergonomie und Arbeitsgestaltung
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